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Trimmregatta 2023

Und wieder haben wir gelernt, dass die Wetterberichte nicht das halten, was sie versprechen, oder in diesem Falle androhen: Gemeldet war bis 1300H Sonne und Wind um die 3 Bft, dann örtlich Regen und Gewitter mit Sturmböen.

Was war? Ein wunderschöner Tag, der etwas schwül startete und bis zum Abend hin, trocken mit etwa 3Bft ausklang,

Um Punkt 1200H war der Weg über die Startlinie vom Wettfahrt Komitee frei gegeben. Gesegelt wurde eine Bahn über 4 Bojen à 2 Runden: vom Steg SGMOE über die Tonnen am YCWA und Fußgängerbrücke, zum Campingplatz am Südufer und wieder zurück.

Der Wind kam aus Nord / Nord-Ost und drehte zwischenzeitlich ganz ordentlich. Grund hierfür ist die Abdeckung des Nordufers, die bei entsprechenden Winden Verwirbelungen verursacht.

Dieses Jahr konnten wir einen Vereinsrekord von insgesamt 12 Booten vermelden. Im Anschluss folgte unser Sommerfest um den sommerlichen Tag ausklingen zu lassen.

PlatzBootNameZeit
1RS AeroOlaf45,35
2Varianta 18Martin / Chris45,51
3ZugvogelRegina / Wolfgang49,14
4FinnMatthias50,07
5LaserTobias50,44
6Varianta 22Judith / Sascha50,56
7SunfastIlja / Christoph51,56
8ForellaJürgen / Stefan51,94
9Varianta 22Wolfram53,32
10LaserNils54,41
11WeguJoachim61,42
12Varianta 98Manuel / Fadi64,94

Stegaufbau

Die Wettervorhersage für den 11.3. war optimistisch. Nachdem die Sonne uns 2 Tage verwöhnt hatte, hieß es die Woche: Schnee und Wintereinbruch. Der 11.3. sollte die Ausnahme bilden: strahlender Sonnenschein bei etwa 4°C. Perfektes Wetter um den Steg wieder aus dem Winterschlaf zu befördern.

Los ging es um 0900H bei frostigen Temperaturen. Der klare Himmel machte jedoch Hoffnung: wenig Welle und Sonne sollten den Stegaufbau begleiten.

Schritt 1: Den Steg wieder näher zum Land bringen. Man nehme: 2 Mann mit einem Ruderboot, an dem das Ende der Seilwinde angeknotet wird. So lässt sich der Steg wieder in Reichweite ziehen.

Schritt 2: Den Zubringer zu Wasser lassen. Die Schwierigkeit hierbei besteht darin mit 3 Mann den Zubringer so in Position zu bringen, damit der mit dem Steg verschraubt werden kann.

Schritt 3: die Ausleger wieder montieren. Diese werden auf Grund möglicher Eisdrift vom Steg getrennt und auf dem Steg über den Winter vertaut. Mit 6 Mann werden die Anbauteile wieder zu Wasser gelassen und verschraubt

Schritt 4: Einige Anbauteile werden etwas versetzt um eine breitere Box zu erstellen. Mittels Magnetbohrmaschine werden neue Löcher in den Steg gebohrt.

Schritt 5: Die Boote, die unter dem Vordach im Winterlager waren, werden wieder befreit und auf den Steg gebracht

Schritt 6: Die Winde braucht hin und wieder eine zärtliche Hand, die mit Winkelschleifer und Schweißgerät umzugehen weiß.

Schritt 7: Auch das Vereinsheim will aus dem Winterlager befreit werden. Dazu bietet sich bei einem solchen Wetter an, die Regenrinnen von dem Herbstlaub zu befreien.

Schritt 8: Das selbstgemachte Chili genießen und sich auf die kommende Saison freuen!